Belege

Belege so sortieren, dass Rechnungen und Fristen zusammenpassen.

Die Belegmappe ist der ruhige Gegenpol zur Jahreshektik: Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen, Vorsteuer, Anlagegüter und offene Rückfragen.

Jahresstand 2026. Modellrechnung ohne individuelle Steuerberatung. Formeln, Annahmen, Quellen und Grenzen sind sichtbar; Bescheide und fachliche Prüfung gehen vor.

Vertiefung

Belegmappe mit Kontext nutzen.

Die Belegmappe ist der ruhige Gegenpol zur Jahreshektik: Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen, Vorsteuer, Anlagegüter und offene Rückfragen.

Was gehört hier hinein?
  • Belegstatus: Vollständigkeit über klare Prüfpunkte messen.
  • Quartals-Checkliste: UStVA, Vorauszahlungen, Belege und Reserve vor Monatsende abhaken.
  • AfA: Anschaffungen nicht sofort mit laufenden Kosten vermischen.
  • E-Rechnung: Empfang, Ausstellung und Übergangsphase getrennt lesen.
Arbeitsfolge
  1. Belegstatus öffnen, Ergebnis oder Status sichern und danach erst zum nächsten Blatt wechseln.
  2. Quartals-Checkliste öffnen, Ergebnis oder Status sichern und danach erst zum nächsten Blatt wechseln.
  3. AfA öffnen, Ergebnis oder Status sichern und danach erst zum nächsten Blatt wechseln.
  4. E-Rechnung öffnen, Ergebnis oder Status sichern und danach erst zum nächsten Blatt wechseln.
Typische Fehler
  1. Belegmappe nicht als fertige Steuererklärung behandeln.
  2. Rechenwert, Frist und Belegstatus getrennt halten.
  3. Offene Fragen sichtbar lassen, statt sie in einer Summe zu verstecken.
Für die Akte sichern

Belegmappe wird nützlich, wenn die offenen Punkte nicht im Kopf bleiben. Notiere den verwendeten Zeitraum, den Beleg- oder Bescheidbezug und den nächsten Prüfschritt direkt im passenden Blatt.

Nächster Schritt

Starte mit dem ersten offenen Blatt und speichere Ergebnis, Quelle und offene Frage in der Druckakte. Wenn eine Zahl nur geplant ist, bleibt sie als Planwert markiert.

Druckakte öffnen

Arbeitsfolge

Belegmappe Schritt für Schritt nutzen.

Die Reihenfolge hilft, Rechenwert, Frist, Beleg und offene Rückfrage getrennt in der Arbeitsakte zu halten.

01

Belegart trennen

Ausgangsrechnung, Eingangsrechnung, Anlagegut, Reise, Bewirtung und E-Rechnung bekommen eigene Prüfpunkte. So verschwinden Sonderfälle nicht im Monatsstapel.

Öffnen
02

Vorsteuer vor Übernahme prüfen

Vorsteuer gehört erst in die UStVA-Vorbereitung, wenn Rechnung, Leistungsbezug und Pflichtangaben plausibel dokumentiert sind.

Öffnen
03

Zahlung dazulegen

Rechnung ohne Zahlungsnachweis bleibt eine offene Frage. Kontoauszug, Lastschrift oder Erstattung werden neben dem Beleg geführt.

Öffnen
04

Monatsabschluss drucken

Am Monatsende werden offene Belege, E-Rechnungsstatus, UStVA-Frist und Rückfragen auf ein Blatt gebracht.

Öffnen

Praxisbezug

Belegmappe: erst einordnen, dann rechnen.

Die Hinweise ordnen Anwendung, typische Fehler, Grenzen und den nächsten sinnvollen Arbeitsschritt ein.

Praxisfall

Belegstatus

Vollständigkeit über klare Prüfpunkte messen. Wichtig ist, dass Eingaben, Zeitraum und offene Rückfragen getrennt bleiben, bevor das Ergebnisblatt abgelegt wird.

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Ablage

Quartals-Checkliste

UStVA, Vorauszahlungen, Belege und Reserve vor Monatsende abhaken. Drucke oder speichere das Ergebnis erst, wenn die Annahmen sichtbar sind und die Zahl nicht mit einem Bescheid verwechselt wird.

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Grenze

AfA

Anschaffungen nicht sofort mit laufenden Kosten vermischen. Sonderfälle, Bescheide, Rechtsformfragen und Beratungspflichten gehören nicht in eine Modellrechnung und müssen separat geprüft werden.

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