Methodik

So rechnet die Steuer-Werkstatt.

Alle Rechner sind Modellrechner. Eingaben bleiben im Browser, Ergebnisse werden nicht gespeichert und keine externe API entscheidet über steuerliche Einzelfälle. Die Seite trennt deshalb bewusst drei Ebenen: Rechenwert, Arbeitsnotiz und amtliche Quelle.

Methodik-Version

Generator-Version 20260525a, Jahresstand 2026. Die strukturierte Prüfung trennt technische Ausgabe, Quellenverlinkung und fachliche Einzelprüfung. Bei Rechtsänderungen, neuen BMF-Schreiben oder abweichenden Bescheiden muss der konkrete Fall neu geprüft werden.

Prinzipien

  • Jede Rechnung zeigt Formel, Annahmen, Quellen und Grenzen.
  • Jahresstand 2026 steht sichtbar in Rechnern und Arbeitsblättern.
  • Fristen werden ohne stille Feiertagsannahmen berechnet.
  • Gewerbesteuer-Hebesätze werden manuell eingegeben, wenn keine geprüfte Gemeindequelle eingebunden ist.

Wie ein Ergebnis gelesen werden sollte

Ein Ergebnisblatt ist zuerst ein Arbeitsblatt. Es zeigt, welche Eingaben verwendet wurden, welche Formel dahinter steht und welche offenen Punkte nicht gelöst sind. Für die eigene Steuerakte sollten daneben Belege, Bescheide, Zahlungsnachweise und Quellenstand abgelegt werden.

Wie Fristen modelliert werden

Fristen starten mit gesetzlichen Regelterminen. Fällt ein Termin auf Sonnabend, Sonntag oder einen landesweiten Feiertag, wird nach § 108 AO der nächste Werktag angezeigt. Regionale Feiertage, Einzelbescheide, Fristverlängerungen und Finanzamtskommunikation bleiben als gesonderte Prüfnotiz sichtbar.

Wie Quellen verwendet werden

Quellenblöcke verlinken amtliche Texte oder BMF-/ELSTER-Informationen als Einstieg. Sie sind keine vollständige Rechtsdatenbank. Wenn ein Bescheid, eine Satzung, eine konkrete Rechnung oder ein aktueller amtlicher Text abweicht, geht dieser konkrete Nachweis vor der Modellrechnung.

Arbeitsabläufe

Arbeitsfolge

Von Umsatz zu Rücklage

Umsatzsteuer-Zahllast rechnen, Netto-Gewinn prüfen, Einkommensteuer/Gewerbesteuer modellieren und Vorauszahlungen getrennt in die Druckakte legen.

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Arbeitsfolge

Von Beleg zu UStVA

E-Rechnung oder Eingangsrechnung prüfen, Vorsteuerstatus markieren, Zahlungsnachweis sichern und UStVA-Frist aus dem Bundesland ableiten.

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Arbeitsfolge

Von Gewinn zu Vorauszahlung

Gewinnstand, Hebesatz, Vorauszahlungsbescheid und Liquiditätskalender trennen, damit eine Modellrechnung nicht wie ein Bescheid wirkt.

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Warum Praxis-Kontext ergänzt wurde

Viele Nutzer kommen nicht mit einer fertigen Steuerfrage, sondern mit einem Arbeitsproblem: Welche Belege fehlen? Welche Frist ist als Nächstes dran? Welche Zahl darf in die Rücklage? Die Vertiefungen beantworten deshalb direkt auf der Seite, wann ein Werkzeug passt, welche Daten bereitliegen sollten, welche Fehler typisch sind und welches Blatt danach geöffnet werden sollte.

Wie strukturierte Dateien zu lesen sind

Einige statische Dateien beschreiben Quellen, Werkzeuge, Beispiele und Grenzen. Sie enthalten keine Nutzereingaben und keine vertraulichen Werte. Entscheidend für Nutzer bleiben die sichtbaren Rechner, Ratgeber und Arbeitsblätter.

Beispiel für eine saubere Arbeitsfolge

Bei einer Umsatzsteuerfrage wird zuerst der Zeitraum im UStVA-Planer geklärt, danach die Zahllast im Umsatzsteuer-Rechner gerechnet und anschließend der Zahlungsnachweis in der Druckakte markiert. Bei Betriebsausgaben wird zuerst der Anlass geprüft, danach Vorsteuer und Privatanteil getrennt und erst danach der Wert in den Gewinn übernommen.

Nicht enthalten

Keine individuelle Veranlagung, keine Steuerberatung, keine Sozialversicherungsprüfung, keine GoBD-Prüfung, keine verbindliche Fristenkontrolle, keine ELSTER-Übermittlung und keine Speicherung persönlicher Steuerdaten auf einem Server.

Quellen-Prüfstatus als JSON